








Private Unfallversicherung
Sichern Sie sich und Ihre Familie vor den Folgen eines Unfalls
Die private Unfallversicherung bietet Ihnen finanziellen Schutz vor den Folgen eines
Unfalls. Auf der Straße, beim Sport oder Zuhause - Unfälle passieren überall.
Zum Vergleich private Unfallversicherung
Wichtiges zur Unfallversicherung:
• die Grundlagen
• für wen sinnvoll
• Leistungsumfang
• Versicherungssumme
• typische Schadenfälle
• Unfall oder Berufsunfähigkeit
Ihre Vorteile im Überblick
- finanzielle Sicherheit bei Unfällen
- Sicherheit in allen Lebensbereichen
- r Schutz rund um die Uhr und weltweit
- Zukunftssicherung besonders für Kinder
- Beiträge als Vorsorgeaufwendungen absetzbar
Die Grundlagen
Alle vier Sekunden geschieht in der Bundesrepublik Deutschland ein Unfall. Wenn die
unangenehmen körperlichen Folgen leider kaum zu vermeiden sind, so sollten Sie zumindest
kein zusätzliches finanzielles Risiko eingehen.
Schutz während der Freizeit
Die private Unfallversicherung ergänzt die gesetzliche
Variante, die nur für Schadensfälle während der Arbeitszeit aufkommt. Zusätzlich
zum Schutz in der Freizeit bietet die private Unfallversicherung auch eine Vorsorgealternative
für Menschen, die von der gesetzlichen Unfallversicherung ausgenommen sind, so zum
Beispiel Hausfrauen, Rentner oder Selbstständige.
Für wen sinnvoll?
Die Kosten für eine private Unfallversicherung sind niedriger als für den Berufsunfähigkeitsschutz.
Die Versicherung zahlt jedoch auch nur dann, wenn man durch einen Unfall nicht mehr
für sich sorgen kann. Bei Krankheiten, der weitaus häufigeren Ursache für Berufsunfähigkeit,
greift der Versicherungsschutz nicht.
Dennoch: Gerade für Menschen, die nicht berufstätig sind, ist die Unfallversicherung
besonders wichtig: Sie können nämlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen
und müssten ohne Unfallschutz auf eine wichtige Vorsorgemaßnahme verzichten.
Leistungsumfang
Die private Unfallversicherung schützt Sie rund um die Uhr und weltweit. Sie gilt
sowohl für Unfälle im Berufsleben als auch in der Freizeit. Je nach Vertrag können
Sie mit unterschiedlichen Leistungen rechnen. Ist eine Invaliditätsleistung vereinbart,
zahlt die Unfallversicherung einen einmaligen Betrag, wenn Sie durch einen Unfall
dauerhaft in Ihrer körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.
Wichtig: Ist der Versicherte älter als 65 Jahre, so zahlt die Versicherung in der
Regel eine Rente.
Todesfallleistung: Stirbt der Versicherte innerhalb eines Jahres nach dem Unfall
und wurde eine Todesfallsumme vereinbart, wird diese an die Hinterbliebenen ausgezahlt.
Das Krankenhaustagegeld wird für jeden Tag ausbezahlt, an dem der Versicherte aufgrund
eines Unfalls stationär behandelt wird. Der Zeitraum variiert dabei von Anbieter
zu Anbieter.
Das Genesungsgeld sichert Sie in der Zeit nach der Behandlung im Krankenhaus ab.
Weitere Leistungen, die mit der privaten Unfallversicherung abgeschlossen werden
können, sind kosmetische Operationen, Übergangsleistungen, Sofortleistungen bei Schwerverletzungen
und die lebenslange Unfallrente.
Versicherungssumme
Über welche Summe Sie eine Unfallversicherung abschließen, hängt von vielen Faktoren
ab. Nicht zuletzt spielen das Einkommen und - damit verbunden - Ihr gewohnter Lebensstandard
eine wichtige Rolle. Sie sollten Sich umfassend informieren und beraten lassen, bevor
Sie eine Police abschließen.
Als Richtlinie gilt jedoch: Erwachsene sollten mindestens drei Brutto-Jahresgehälter
als Leistung bei Invalidität versichern. Damit können Sie wichtige Kosten, zum Beispiel
für den behindertengerechten Ausbau der Wohnung, ausgleichen.
Einige Versicherer bieten gegen einen Zuschlag die Möglichkeit, eine Mehrleistung
zu vereinbaren. Bei Invalidität steigt dann die Entschädigungsleistung überproportional
zum Invaliditätsgrad an. Hintergrund dieser sogenannten Mehrleistungsmodelle ist
die Idee, dass Menschen, die von Invalidität betroffen sind, besonders hohe Kosten
decken müssen.
Typische Schadenfälle
Alle vier Sekunden ereignet sich in Deutschland ein Unfall. Als solchen bezeichnet
man ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einer Gesundheitsschädigung
führt.
Die Unfallversicherung zahlt aber darüber hinaus auch für Schäden, die dadurch hervorgerufen
wurden, dass sich der Versicherte überanstrengt hat (Verrenkungen, Zerrungen u. ä.)
Auch Infektionen von Wunden, die durch einen Unfall entstanden sind, fallen in den
Schutzbereich der Unfallversicherung.
Übrigens: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Und Hausfrauen sind von der
gesetzlichen Unfallversicherung ausgenommen. Sie sollten daher besonderen Wert auf
eine private Vorsorge legen!
Unfall oder Berufsunfähigkeit
Ob Sie sich für eine Unfall- oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden,
hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Beiträge für eine Unfallversicherung fallen
in der Regel niedriger aus als die für den Berufsunfähigkeitsschutz.
Doch der Preis darf in diesem Fall nicht das Entscheidungskriterium sein. Wer eine
Unfallversicherung abschließt, ist nur geschützt, wenn er körperliche Schäden durch
einen Unfall davonträgt. Krankheiten, die weitaus häufigere Ursache für Berufsunfähigkeit,
sind vom Versicherungsschutz ausgenommen. Es ist also dringend zu empfehlen, eine
Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Dennoch: Manche Personengruppen haben diese Möglichkeit gar nicht: Ältere Berufstätige,
die schon unter Vorerkrankungen leiden, können von den Versicherern abgelehnt werden.
Für sie bietet die private Unfallversicherung eine Alternative und unverzichtbaren
Schutz.