Rechtsschutzversicherung
Damit kommen Sie zu Ihrem Recht!
Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe. Die Rechtsschutzversicherung
sorgt mit fachlicher Beratung und finanzieller Unterstützung dafür, dass Sie Ihr
Recht ohne finanzielles Risiko bekommen, sie zahlt im Streitfall alle Kosten bis
zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme.
Wichtiges zur Rechtsschutzversicherung:
• Vorteile der Rechtsschutzversicherung
• die Grundlagen
• welche Arten von Rechtsschutz gibt es
• Leistungsumfang
• typische Schadenfälle
• Kosten
• der richtige Vertrag
• Verkehrsrechtsschutz
• Privatrechtsschutz
• Arbeitsrechtsschutz
• Eigentums-/Mietrechtsschutz
Vorteile der Rechtsschutzversicherung
- Eigenes Recht kann durchgesetzt werden
- Keine Angst vor dem Rechtsstreit
- Versicherer übernimmt Rechtskosten
- umfangreiche Unterstützung im Rechtsstreit
- Rechtsschutz für die gesamte Familie
- Schutz für Privat, Beruf, Verkehr und Haus bzw. Wohnung
- uneingeschränkter Versicherungsschutz in Europa
- weltweiter Versicherungsschutz im Urlaub
Die Grundlagen
Sie fühlen sich bei einem Streitfall im Recht, scheuen aber aus Kostengründen den
Gang vor Gericht? Die Rechtsschutzversicherung dient dazu, dass Sie nicht klein beigeben
müssen. Sie sichert das Kostenrisiko eines Rechtsstreits ab. Bis zu einer vorher
vereinbarten Summe trägt die Versicherungsgesellschaft die Kosten.
Welche Arten von Rechtsschutz gibt es?
Man kann die verschiedenen Arten von Rechtsschutzversicherungen in vier Bereiche
unterteilen: Verkehr, Privat, Beruf und Haus bzw. Wohnung. Zu diesen Bereichen bieten
Gesellschaften unterschiedliche Policen an. Informieren Sie sich und lassen Sie sich
individuell beraten.
Versichern können sich alle selbständigen und nicht-selbständigen Personen. Ehegatten
und Kinder (minderjährig oder volljährig in Ausbildung) sind ganz automatisch mitversichert.
Leistungsumfang
Die Rechtsschutzversicherung bezahlt im Streitfall Ihre Anwalts-, Gerichts-, Zeugen-
und Gutachterkosten.
Das gilt unabhängig davon, ob Sie Beklagter oder Kläger sind, ob Sie den Prozess
gewinnen oder verlieren oder ob die Kosten in einem Vergleich geteilt werden. Gebühren
für anwaltliche Beratung übernimmt der Versicherer auch, wenn Sie sich mit dem Gegner
ohne Prozess friedlich einigen. Zusätzlich zahlt der Rechtsschutzversicherer die
Kosten für außergerichtliche Schlichtungsverfahren, wie sie in manchen Bundesländern
bei geringem Streitwert oder bei nachbarschaftlichen Streitigkeiten vorgeschrieben
sind.
Wenn Sie selber klagen wollen, behält sich der Rechtsschutzversicherer allerdings
vor, die Erfolgsaussichten zu prüfen: Die Kosten für eine aussichtslose Klage muss
er nicht übernehmen. Ebenfalls ausgeschlossen sind in vielen Tarifen beispielsweise
Streitigkeiten vor Verwaltungsgerichten, Auseinandersetzungen rund um den Kauf und
Verkauf von Aktien oder Klagen gegen Bußgelder wegen Verkehrsverstößen. Bei Rechtsstreitigkeiten,
die vorsätzlich und rechtswidrig verursacht wurden, zahlt keine Versicherungsgesellschaft.
Unsere Experten können Sie über die Leistungseinschränkungen einzelner Anbieter umfassend
informieren.
Typische Schadenfälle
Selbst kleine Prozesse können Sie teuer zu stehen kommen. Die Rechtsschutzversicherung
übernimmt anfallende Kosten bis zu einer vereinbarten Versicherungssumme.
Die Rechtsschutzversicherung sichert Sie gegen finanzielle Belastungen in verschiedenen
Rechtsbereichen ab. Im Bereich Arbeit beispielsweise können Sie mit einer entsprechenden
Police ohne finanzielles Risiko gegen eine Kündigung durch Ihren Arbeitgeber vorgehen.
Oder sich gegen überhöhte Nebenkostenabrechnungen von Seiten Ihres Vermieters zur
Wehr setzen.
Thema Kosten
Die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung hängen vom Umfang des Versicherungsschutzes
ab und können nicht pauschal angegeben werden. Sind Sie Single, Arbeitnehmer und
unter 30 Jahre alt, können Sie sich schon für weniger als 100 Euro im Jahr umfassend
rechtsschutzversichern lassen.
Nutzen Sie unseren Rechtsschutz-Versicherungsrechner um sich einen Überblick über
die Kosten für die gewünschte Rechtsschutzversicherung zu verschaffen.
Tipp: Vereinbaren Sie eine Selbstbeteiligung. So können Sie Ihre Beiträge zum Rechtsschutz
senken.
Der richtige Vertrag
Sollten Sie sich für eine Rechtsschutzversicherung entschieden haben, sehen Sie sich
mit einer Fülle von Tarifen und Anbietern konfrontiert.
Dazu kommt, dass die Rechtsschutzversicherung verschiedenste Bereiche umfasst - Verkehr,
Privates, Arbeit und Wohnung. Aus diesen Bereichen können Sie sich Ihren individuellen
Schutz zusammenstellen und ihn auf ihre persönliche Situation anpassen. So ist der
Arbeitsrechtsschutz für Berufstätige eine sinnvolle Absicherung, für Rentner dagegen
eine überflüssige Police.
Schutz für mehrere Personen Darüber hinaus können Sie auch den Personenkreis variieren,
der durch Ihre Rechtsschutzversicherung abgesichert ist. Einige Gesellschaften bieten
neben Singletarifen auch Familientarife an. Informieren Sie sich also und lassen
Sie sich beraten!
Verkehrsrechtsschutz
Verkehrsunfälle können ins Geld gehen. Oft müssen die Gerichte klären, wer Schuld
ist und den Schaden zahlen muss.
Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sind Sie bei Streitigkeiten um Verkehrsunfälle
finanziell gut gewappnet. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung zahlt alle Anwalts-,
Gutachter-, Zeugen- und Gerichtskosten, die Ihnen nach Unfällen mit Ihrem Kraftfahrzeug
entstehen.
Je nach Tarif ist sogar der Verkehrs-Verwaltungs-Rechtsschutz eingeschlossen: In
diesem Fall übernimmt Ihr Versicherer auch dann Ihre Kosten, wenn Sie rechtliche
Schritte gegen eine behördliche Maßnahme wie beispielsweise einen Führerscheinentzug
ergreifen müssen.
Privatrechtsschutz
Handwerkerpfusch, Nachbarschaftskonflikte, Ärger mit dem Chef: Manchmal kommt man
um einen Rechtsstreit nicht herum.
Die Privatrechtsschutzversicherung gibt Ihnen finanzielle Sicherheit in Streitfällen
- egal ob Sie selbst klagen oder der Beklagte sind. Ihr Rechtsschutzversicherer bezahlt
alle Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten, die Ihnen bei einem Gerichtsverfahren
entstehen, sogar dann, wenn Sie den Rechtsstreit verlieren und auf den gesamten Verfahrenskosten
sitzen bleiben.
Arbeitsrechtsschutz
Der Privatrechtsschutz wird oft im Paket mit dem Arbeitsrechtsschutz abgeschlossen.
Denn bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber bleibt oft kein anderer Weg als vor das
Arbeitsgericht, um sich beispielsweise gegen eine ungerechtfertigte Kündigung zur
Wehr zu setzen oder an nicht gezahltes Gehalt zu kommen. Vor dem Arbeitsgericht tragen
Sie die eigenen Kosten der ersten Instanz immer selbst, wenn Sie nicht rechtsschutzversichert
sind, sogar, wenn Sie den Prozess gewinnen.
Eigentums-/ Mietrechtsschutz
Kündigung wegen Eigenbedarf, Mietrückstände, hohe Betriebskostenabrechnungen - Streit
zwischen Mieter und Vermieter landet schnell vor Gericht.
Je nach Streitwert kommen schon in erster Instanz Gebühren und Anwaltskosten von
mehreren Tausend Euro auf die Beteiligten zu. Unterliegt man im Prozess, zahlt man
neben den Gerichtskosten auch die Anwaltsrechnung des Gegners.
Mit einem Mietrechtsschutz bzw. Eigentümerrechtsschutz können Sie - als Mieter oder
Vermieter - die Kosten versichern, die Ihnen durch solche Mietstreitigkeiten entstehen.
Je nach Anbieter kann man den Eigentümer- und Mietrechtsschutz einzeln oder günstig
im Paket mit dem Privatrechtsschutz abschliessen.